Flurin Cuonz, Solist Instrumental (Violoncello)
Biografie
Meine Ziele
«Was mich am Musizieren so fasziniert und auf der anderen Seite auch immer wieder meine Grenzen spüren lässt, ist die immense Vielfalt der Möglichkeiten, an ein Musikstück heranzugehen und in seine Tiefe zu dringen. Damit wird der Begriff der Perfektion plötzlich sehr vielschichtig. Es wird klar, dass jede Aufführung immer nur eine Momentaufnahme ist und die Arbeit stets beweglich und wandelbar bleibt. Nicht zuletzt fasziniert mich die Verbindung vom Musizieren zum persönlichen Leben und dass Cellospielen gleichzeitig Beruf und Lebensschule ist.»
«Für meine Zukunft wünsche ich mir, dass mir die Leidenschaft für die Musik möglichst lange erhalten bleibt und dass ich eine gute Balance zwischen Soloauftritten, Kammermusik und einer schönen Orchesterstelle finde. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Unterrichten dereinst ein Thema wird. Momentan steht aber das Spielen im Vordergrund.»
Biografie
Geboren am 05.08.1986 in Winterthur / Instrumentalfach: Violoncello
Musikalische Ausbildung:
Flurin Cuonz erhielt seinen ersten Violoncello-Unterricht mit acht Jahren bei Alfred Felder. 2001 wechselte er zu Rebecca Firth ans Zürich Konservatorium Klassik und Jazz. Noch im selben Jahr erfolgte der Eintritt ins Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl Zürich, das er im Sommer 2006 erfolgreich mit der Matura abschloss. Von 2005 bis 2009 studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Thomas Grossenbacher. Er schloss 2009 das Lehrdiplom mit Auszeichnung ab. Anschliessend begann Cuonz sein Masterstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg in der Klasse von Prof. Clemens Hagen.
Musikalische Tätigkeit:
Von 2001 bis 2006 war Cuonz Mitglied im Jugend-Sinfonieorchester Zürich – davon vier Jahre als Solocellist. 2008 absolvierte er erfolgreich das Probespiel für ein Praktikum im Züricher Tonhalle-Orchester, wo er während der Saison 2008/09 als Praktikant für Violoncello tätig war. Nach Abschluss des Praktikums wurde er als Zuzüger und Aushilfe akkreditiert.
Cuonz besuchte Meisterkurse unter anderem bei Alexander Rudin, Martin Löhr, Christophe Coin, Walter Grimmer, Eckart Heiligers, Wen-Sinn Yang und Bernhard Greenhouse. Cuonz beschäftigte sich über mehrere Jahre mit Kammermusik, in den Besetzungen Klaviertrio, Klavierquartett und Streichquartett. Diese Erfahrungen prägen seine Leidenschaft als Kammermusiker. Momentan nimmt seine Arbeit mit dem Klaviertrio «Rafale» eine zentrale Rolle ein.
Im April 2011 widmete ihm der Radiosender Ö1-ORF ein Radioporträt mit Internet-Profil in der Ö1-Talentbörse.
Cuonz spielt ein Violoncello von Peter Westermann aus dem Jahre 2003.
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Repertoireschwerpunkte
Solo- und Kammermusik von Barock, über die Romantik bis hin zu zeitgenössischen Stücken.
Auszeichnungen
- 2010: Cellowettbewerb «Enrico Mainardi» an der Universität Mozarteum in Salzburg,1. Preis.
- 2009, 2010: Vorspiel bei den Instrumentalmusik-Wettbewerben von Migros Kulturprozent, Gewinn eines Studienpreises.
- 2008: Kiwanis-Wettbewerb für Cello an der Zürcher Hochschule der Künste, 1. Preis
Auszeichnungen mit dem «Trio Rafale»:
- Juli 2011: 6th Melbourne Chamber Music Competition, 1. Preis für das Trio Rafale!
- 2011: Concours international de musique de chambre Lyon, 2. Preis.
- 2010: Internationaler Commerzbank-Kammermusikpreis in Frankfurt am Main, 2.Preis.
- 2010: Concours national pour Trio instrumental Prix Geraldine Whittaker der Jeunesse Musicales de Suisse, 1.Preis.