Malwina Sosnowski, Solistin Instrumental (Violine)
Biografie
Geboren am 09.09.1985 in Riehen bei Basel /Instrumentalfach Violine
Musikalische Ausbildung:
Im Juli diesen Jahres erhält Malwina Sosnowski, Baslerin mit polnischen Wurzeln, das Solistendiplom mit Auszeichnung und den Förderpreis der Eduard Tschumi Stiftung der Hochschule der Künste Bern; Klasse Benjamin Schmid.
Malwina Sosnowski begann das Geigenspiel bei ihrer Mutter sowie an der Musikschule Riehen mit 5 Jahren. Kurze Zeit später wurde sie in die Pflüger Stiftung für begabte junge Menschen in Freiburg im Brsg./DL aufgenommen und nahm dort, nebst dem Üben mit ihrer Mutter, regelmässigen Unterricht bei Prof. Wolfgang Marschner.
Mit 14 Jahren wurde sie, parallel zum Gymnasium, Junge Studentin an der Musikhochschule Basel (Klasse von Raphael Oleg).
Für den Zeitraum 2006-2009 erhielt sie ein «full merit-based» Stipendium am renommierten Curtis Institute of Music in in den USA. Sie erhielt im Juni 2009 ihren Bachelor of Arts in Music nach dreijährigem Studium in der Klasse von Ida Kavafian und Joseph Silverstein.
Solistendiplom der HKB in der Klasse des Österreichischen Stargeigers Benjamin Schmid. Prädikat "Mit Auszeichnung" (2009-2011)
Masterclasses bei Hillary Hahn, Pierre Amoyal, Boris Kushnir und Ana Chumachenko.
Musikalische Tätigkeit:
Ihren ersten Kameraauftritt hatte Malwina Sosnowski bereits mit sechs Jahren: Sie trat damals im polnischen Fernsehen auf. Es folgten diverse Radio- und Fernsehaufnahmen, unter anderem für WQXR New York, Radio France, Espace 2, SF1/SF2, RSR und DRS sowie für Chinesische und Argentinische Radio- und TV-Sender. Malwina Sosnowski konzertierte unter anderem mit dem Orquestra de Budafok unter Schlomo Mintz, mit den Sinfonieorchestern Basel, Zürich und Bern sowie den Kammerorchestern Zürich und Bern. Sie gastierte bereits im Berner Stadtcasino, in der Zürcher Tonhalle und dem Stadtcasino Basel. Zudem konzertierte sie mit Orchestern aus den USA und aus Argentinien.
2010 debütierte Malwina Sosnowski in der Philharmonie Berlin mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin unter der Leitung von Israel Yinon. Sie spielte als Solistin und Kammermusikerin an verschiedenen Festivals im In- und Ausland. Doch Sosnowski tritt nicht nur als Solistin auf: 2008 gründete sie mit dem in Turin geborenen Pianisten Riccardo Bovino das «Duo Raro». Sie traten im April 2011 zum Beispiel am Festival «Les Museiques» in Basel auf, wo die Uraufführung von Rudolf Kelterborns «Stück in 5 Teilen» stattfand.
2011 führte sie das selten gespielte 2. Violinkonzert von Bohuslav Martinu mit dem Berner Sinfonieorchester auf. Im Juni 2011 spielte sie in der Genfer Victoria Hall Beethovens Triple Concerto – zusammen mit dem Orchestre Sinfonique Genevois unter der Leitung von Herve Klopfenstein. Im Juli assistierte sie dann ihrem ehemaligen Lehrer Benjamin Schmid an einem Meisterkurs der Hochschule der Künste Bern.
Malwina Sosnowski spielt eine Geige von Lorenzo Storioni aus Florian Leonhards Violinshop in London. Die Geige stammt aus dem 18. Jahrhundert.
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Repertoireschwerpunkte
Klassik sowie ab ca. 1900: Neoromantische Musik, Neue Musik (z. B. elektronische Musik), Auftragskompositionen
Programmschwerpunkte 2009-2011:
Mit Sinfonieorchester: B. Martinu 2. Violinkonzert, S. Prokofiev 2. Violinkonzert, M. Ravel «Tzigane», J. Sibelius Violinkonzert
Mit Kammerorchester: K.A. Hartmann Concerto funebre, «Trames» von Jost Meyer, F. Mendelssohn Konzert d-moll für Violine und Klavier, Haydn Konzerte, Schubert Rondos, Diverse Arrangements von Wieniawski, Tschajkowski.
Mit Klavier: O. Messiaen Theme et Variations, R. Strauss Violinsonate, I. Stravinski Divertimento, M. Ravel Violinsonate, L. Beethoven Violinsonaten, A. Honegger Violinsonate, C. Saint Saens Etude en forme de Valse, A. Skoumal Variations about a Gipsy melody, J. Suk 4 Stücke, C. Debussy Violinsonate
Auszeichnungen
- 2011: Eduard Tschumi Preis für das beste Solistendiplom der Hochschule der Künste Bern
- 2010: Stipendium des Migros Kulturprozent
- 2010: Rahn Musikpreis für Streichinstrumente
- 2009: Verbier Festival Academy, Violin Award 2009
- 2009: Milka Award, Curtis Institute of Music
- 2009: 4. Preis am Tibor Varga Wettbewerb
- 2006: Riehener Kulturpreis
- 2006: 1. Preis am Schweizer Jugend und Musik Wettbewerb, mit Auszeichnung und Spezialpreisen der Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter
- 2006: 1. Preis am Internationalen Violinwettbewerb A. Postacchini in Fermo (I)
Rezensionen
Kabarettistische Achterbahn, ZO/AvU, 9.Mai 2011
Kultur im Dreiland - emergent talent