Kurz gesagt

5 Jahre Tavolata 2

5 Jahre Tavolata

19.05.2015

Die selbstorganisierten Tischgemeinschaften des Migros-Kulturprozent bringen ältere Menschen zusammen.


Viele ältere Menschen wünschen sich Gesellschaft beim Essen und wollen ihre Ernährungsgewohnheiten ändern. Doch wen sollen sie einladen und warum? Die Studie aus Anlass des fünfjährigen Bestehens von Tavolata zeigt: Über 1000 Menschen in der deutschen und der französischen Schweiz bekamen dank Tavolata den Anstoss, sich zu selbstorganisierten Tischrunden zusammenzuschliessen (120 Tischgemeinschaften in 15 Kantonen). Durchschnittlich treffen sich sieben Personen mit einem Durchschnittsalter von 74 Jahren einmal pro Monat. Für 2/3 Drittel der Befragten hat Tavolata einen wichtigen Stellenwert im Alltag, da die Tischrunde es erleichtert, auf andere zuzugehen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Neben dem guten sozialen Austausch bestätigt die Studie, dass gemeinsame Mahlzeiten nicht nur eine ausgewogene Ernährung fördern, sondern auch für das psychische Wohlbefinden sorgen.


www.tavolata.net
Die Studie liegt zum kostenlosen Download bereit: als Zusammenfassung sowie als Gesamtbericht.

We Are OK

Experimentelles an der Videoex

18.05.2013

23.–31. Mai findet in Zürich das Internationale Experimentalfilm & Video Festival Videoex statt. Herzstück ist der vom Migros-Kulturprozent unterstützte Schweizer Wettbewerb.


Der Schweizer Wettbewerb am Videoex-Festival ist mit seinen jährlich rund 200 Einsendungen aus allen vier Sprachregionen einmalig in seiner Art. Hiesige Experimentalfilm- und Videoschaffende finden hier eine Plattform, um ihre Arbeiten zu zeigen und wichtige Kontakte zu knüpfen. 


Die Wettbewerbsfilme werden im Festivalkino Cinema Z3 am Samstag, 23. Mai, und am Samstag, 30. Mai, gezeigt. Die Preisverleihung findet am 31. Mai statt.


Artikel «Geheimtipp Videoex».

Videoex Internationales Experimentalfilm & Video Festival Zürich, 23.–31. Mai 2015: www.videoex.ch.

Bild: «We Are Ok» von Samuel Weniger.

Tim Berners Lee nimmt Gottlieb Duttweiler Preis entgegen

Tim Berners-Lee nimmt Gottlieb Duttweiler Preis entgegen

30.04.2015

Mit einer feierlichen Zeremonie wurde gestern Abend der Gottlieb Duttweiler Preis 2015 an Sir Timothy Berners-Lee übergeben, den Begründer und unermüdlichen Kämpfer für das World Wide Web.


Tim Berners-Lee erhielt den renommierten Gottlieb Duttweiler Preis für seinen grossen Beitrag zum mächtigsten Kommunikationsmittel der Menschheit. Er entwickelte nicht nur die grundlegenden Technologien des World Wide Web. Vielmehr setzte er sich unermüdlich für ein Netz ein, das allen Menschen gleichermassen offen steht. Dazu verzichtete er selbst auf die Kommerzialisierung seiner Idee und auf Patente.


«Wir ehren heute die kompromisslose, radikal demokratische Haltung eines Menschen, den wir nur bewundern können», sagte David Bosshart, Leiter des Gottlieb Duttweiler Institute (GDI). «Tim Berners-Lee kein Produkt für den Markt entworfen, sondern eine einzigartige, offene Infrastruktur geschaffen, die jedermann kostenlos nutzen und erweitern kann. Weitaus bedeutender als der technologische Aspekt dieser Entwicklung ist der gesellschaftliche», betonte in seiner Rede Fabrice Zumbrunnen, Mitglied der Migros-Generaldirektion und Präsident der «Stiftung Im Grüene». Diese vergibt den Preis an Personen, die sich durch hervorragende Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit verdient gemacht haben.


Doch gerade der soziale und demokratisierende Effekt der Erfindung von Tim Berners-Lee ist heute bedroht. Zu den Gefahren zählt der Preisträger die «Balkanisierung» des freien Web durch Staaten und Konzerne, die an geschlossenen und hierarchisch organisierten Netzen arbeiten. Dazu zählt auch das Verschwinden der Privatsphäre der Nutzer durch das Ausspionieren und die Kommerzialisierung all ihrer Datenspuren. Und noch immer hat nicht einmal die Hälfte der Menschheit Zugang zum Web. «Vor 25 Jahren gab uns Sir Tim ein Werkzeug zur Kommunikation, zur Zusammenarbeit und für eine bessere Welt», warnte deshalb Harvard-Professor Urs Gasser in seiner Laudatio: «Jetzt ist es unsere Aufgabe, gemeinsam mit ihm die Zukunft des Web zu gestalten – des Web, das wir wollen.»


Verfolgen Sie den Abend im Video-Rückblick

Marina Viotti

Ausgezeichnete Gesangstalente 2015

28.04.2015

Die Studienpreise des Migros-Kulturprozent wurden an acht Sängerinnen und Sänger vergeben.


Das Migros-Kulturprozent fördert junge Nachwuchskünstlerinnen und -künstler mit nationalen Talentwettbewerben. Soeben wurden die Studienpreise in der Sparte Gesang verliehen. Mit Preisen in der Höhe von je 14’400 CHF wurden acht Gesangstalente ausgezeichnet: Alexandre Beuchat (Bariton), Sandrine Droin, Marie Jaermann, Aurélie Jarjaye (alle Sopran), Anna Nero (Mezzosopran) und Jérémie Schütz (Tenor).


Bereits zum zweiten Mal erhielten Madeleine Merz (Mezzosopran) und Marina Viotti (Mezzo/Alt) (Bild) einen Studienpreis. Die beiden Talente wurden zudem in die Konzertvermittlung aufgenommen. Dieses zusätzliche Förderinstrument des Migros-Kulturprozent hilft den mit Höchstnoten ausgezeichneten Studienpreisträgerinnen und -preisträgern durch die Vermittlung von Auftritten, ihre Konzerterfahrung zu erweitern und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.


Talentwettbewerbe
Online-Talentplattform

10 Reso Tanzfest

Vom 7. bis 10. Mai wird die Schweiz zum Tanzsaal

28.04.2015

Die 10. Ausgabe des Reso Tanzfest findet, mit Unterstützung des Migros-Kulturprozent, in 21 Städten statt.


Das Tanzfest verwandelt die Schweiz vom 7. bis 10. Mai in einen wilden Tanzsaal. An 21 Orten finden rund 500 Schnupperkurse sowie mehr als 200 künstlerische Vorstellungen statt. An den vier Tagen zeigt sich der Tanz in seiner ganzen Vielfalt, sprengt Grenzen zwischen den Genres, Generationen und Kulturen.


Das Tanzfest feiert seine Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen mit bekannten Schweizer Tänzerinnen und Tänzern. 22 überraschende Projekte werden an allen Veranstaltungsorten geboten. Auch mehrere Gewinnerinnen und Gewinner der Schweizer Tanzpreise 2013, sind am Festival zu sehen.


Das Tanzfest wird seit 2006 von Reso, dem Tanznetzwerk Schweiz, in Zusammenarbeit mit den lokalen Theatern, Festivals, Vereinen, Tanzschulen und Tanzschaffenden ausgerichtet. In Zürich wird der Anlass unter dem Namen «Zürich tanzt» zum dritten Mal zum grossen stadtumspannenden Ereignis. Der Auftakt findet am 8. Mai im Zürcher Hauptbahnhof statt.


www.dastanzfest.ch
www.zuerichtanzt.ch

Startrampe an den grossen Festivals Fraine

«Startrampe» an den grossen Festivals

09.04.2015

Das Migros-Kulturprozent ermöglicht regionalen Bands den Sprung an grosse Festivals.


Etliche Bands haben in den vergangenen Jahren den Sprung von der «kleinen» Bühne des «Musig uf de Gass» auf die grossen Bühnen im Sittertobel am OpenAir St. Gallen geschafft. Das verdankt sich dem Projekt Startrampe des Migros-Kulturprozent, das mit den Festivalbetreibern an einem neuen Konzept gefeilt hat. Die Mission: noch mehr regionale und lokale Bands zu fördern und ihnen eine Plattform zu geben. So wird es am diesjährigen OpenAir St. Gallen erstmals die Bühne «Musig uf de Gass & Startrampe» geben, auf der am Donnerstagabend ausschliesslich regionale Bands auftreten. Dachs, Fraine (im Bild), Panda Lux und Missue haben dann ihren ersten kleinen Auftritt vor einem grossen Publikum.


Startrampe des Migros-Kulturprozent 
Musig uf de Gass: 5.6.–6.6.2015 
Line-Up des OpenAir St. Gallen vom 25.6.–28.6.2015 

PREMIO Final 2015 Destinys Children

PREMIO-Final 2015

08.04.2015

Zum 13. Mal wird PREMIO, der Nachwuchspreis für Theater und Tanz, vergeben.


Der Wettbewerb fördert junge Theater- und Tanzschaffende, die ihr Projekt in der Schweiz verwirklichen wollen. Neben einem Produktionsbeitrag von bis zu 35’000 CHF gewinnen die Halbfinalisten Aufführungsmöglichkeiten in Theatern, die Mitglieder bei PREMIO sind. Die Gagen der engagierten Compagnien übernehmen das Migros-Kulturprozent und die Ernst Göhner Stiftung.


Im Halbfinal vom 28. März konnten sich vier von acht Compagnien für das Finale durchsetzen. So werden sie beim Finale am 23. Mai jeweils 20-minütige Ausschnitte ihrer Projekte präsentieren. Die Finalisten von PREMIO 2015 sind : «Constructionisme» von Old Masters, «On fait aller» von Cie Peter & Pan, «CLAP» von :objective:spectacle : und «CTRL-V (LP)» von Cosima Grand. Im Bild die Vorjahresgewinnerinnen Destiny's Children (© Pénélope Henriod).

23.05.2015, 15.00–20:30 Uhr, Arsenic, Lausanne. Eintritt frei.

Preisvergaben am m4music FlexFab

Preisvergaben am m4music

30.03.2015

An der 18. Ausgabe des Popmusikfestivals m4music des Migros-Kulturprozent wurden zahlreiche Preise verliehen.


Neben der Vergabe des «Best Swiss Video Clip» wurden am m4music auch Independent-Labels und Künstlermanagements ausgezeichnet, die Schweizer Popmusikerinnen und -musiker unter Vertrag haben. Ein Förderbeitrag von CHF 20’000 ging an das Label Irascible Music (Zürich, Lausanne). A Tree in a Field Records & Publishing (Basel) und die FM Music Group GmbH (Unterengstringen) erhielten je CHF 15’000. Gewinner der Demotape Clinic wurden FlexFab aus Neuchâtel (Bild). Sie überzeugten in der Kategorie Electronic und holten sich den vom Migros-Kulturprozent und der Foundation SUISA verliehenen Hauptpreis «Demo of the Year 2014».


Alle Infos zu den Preisträgern gibt es auf www.m4music.ch.

Ausverkauftes m4music Nneka

Ausverkauftes m4music

30.03.2015

Das Popmusikfestival m4music des Migros-Kulturprozent begeistert die Musikszene.


Mit mehr als 6600 Konzertbesuchern und 850 Vertreterinnen der nationalen und internationalen Musikbranche waren die drei m4music-Festivaltage in Lausanne und Zürich ein Erfolg. Das Festival war an allen drei Tagen ausverkauft. Musikfans aus der ganzen Schweiz besuchten die Konzerte, den Nachwuchswettbewerb Demotape Clinic und die Panels der Conference. Im Radiostudio Studio 15 von RTS in Lausanne und auf den fünf Bühnen im Schiffbau, Moods und Exil in Zürich spielten 48 Bands, 32 davon aus der Schweiz. Konzerthöhepunkte waren Jungle, Lo & Leduc, Bilderbuch, Nneka (im Bild), From Kid, Mø und Sinkane. Das m4music-Festival des Migros-Kulturprozent hat sich erneut als der wichtigste Schweizer Treffpunkt der Independent-Musikszene erwiesen.


Die 19. Ausgabe von m4music findet vom 10. bis 12. März 2016 in Lausanne und Zürich statt.

BSVC

«Best Swiss Video Clip»: Larytta und Effe ausgezeichnet

27.03.2015

Zum Auftakt des m4music-Festivals sind die Preise für den «Best Swiss Video Clip» vergeben worden. Der Clip «Osama Obama» der Band Larytta gewinnt den Jury-Award. Der Publikumspreis geht an Effes Clip «Du bisch willkomme».


An der Eröffnung des m4music-Festivals am Donnerstag sind in Lausanne die Preise für die besten Schweizer Musikvideos verliehen worden: Der Clip «Osama Obama» der Lausanner Band Larytta (Regie: Julien Mercier) wurde mit dem Jury-Award zum «Best Swiss Video Clip» gekürt. Den Publikumspreis gewinnt der Clip «Du bisch willkomme» des Künstlers Effe (Regie: Haris Dubica). Am Online-Voting für den Publikumspreis haben sich rund 5200 Personen beteiligt.

Beide Auszeichnungen sind mit 5‘000 CHF dotiert. Der «Best Swiss Video Clip» wird von m4music, den Solothurner Filmtagen und der Fondation SUISA verliehen.


m4music, das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent, findet vom 26.3. bis 28.3.2015 in Lausanne und Zürich statt.


Alle nominierten Video Clips
Weitere Informationen zum Festival

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