400asa
Die Premiere von Lukas Bärfuss' «Der Bus» am 2. Oktober 2007 im Theater Chur markiert gleichzeitig den Start einer erfolgreichen Busfahrt mit den Stationen Bündnerland, Zürich, Bern sowie Deutschland und den Auftakt des Theater-Förderungsmodells Prairie des Migros-Kulturprozent.
weiterlesen
Achim Lenz
« Die Wolfshaut » ist Österreichs düsterster Roman über die Provinz, eine Parabel über Schuld und Sühne, die Elfriede Jelinek „als eines der grössten Leserlebnisse ihres Lebens“ beschrieben hat. Achim Lenz und sein hochkarätiges Ensemble machen aus dem surrealen Dorfroman ein hochvirtuoses Sprachstück.
weiterlesen
Almösen
Sieben schreibende Frauen bilden das Berner Autorinnen-Kollektiv Almösen. Im «Camp der guten Hoffnung» bilden sie sich selbst aus – und machen sich Luft im Kampf gegen die Benachteiligung schreibender Frauen; mit Selbstironie, Biss und diskussionswerten Thesen.
weiterlesen
Attilo Sandro Palese / Cie Love Love Hou !
«Teenfactory !» ist ein Bühnenstück von Attilio Sandro Palese mit der Compagnie Love Love Hou! und von Kurt Cobain. Nein, das ist kein Schreibfehler, hier ist wirklich Kurt Cobain gemeint. Die Grunge-Ikone, die sich vor 18 Jahren das Leben nahm, hat den Regisseur Palese dermassen inspiriert, dass er sie unter den Beteiligten seines Stücks «Teenfactory !» namentlich erwähnt.
weiterlesen
CapriConnection
Im Zentrum von «Der Herr Verteidiger», dem neuen Stück von CapriConnection, steht ein durchschnittliches Schweizer Ehepaar. Beide verdienen gut, wollen ein Haus bauen. Gerade wurde ihr erster Sohn geboren. Um ihre Konflikte zu lösen, gehen sie zum Ehe-Therapeuten. Alles ist ganz normal. Aber irgendwann beginnt der Horror
weiterlesen
cie belgo-suisse
Anna Van Brée liebt die Masslosigkeit. Mit ihrer neuen Kreation «50 cm (sans l’aide des dieux)» fordert sie rund zehn Schauspieler auf, sich mit der eigentlichen Auswahl des Themas der Kreation auseinanderzusetzen. Gemeinsam schöpfen sie Fiktionsmaterial aus ihren eigenen Biographien und ihren Lieblingslektüren. So erfinden sie Geschichten und Figuren, die ihnen ähnlich sind, und Spielregeln, die es ihnen erlauben, einen Teil ihrer Wirklichkeit zu integrieren.
weiterlesen
Cie de nuit comme de jour
«l’Epreuve du feu» ist ein Schwedisches Streichholz. Wird es angezündet brennt es. Es kann Leid
verursachen, produziert aber auch Licht. Es beleuchtet etwas Schreckliches in uns. Ein Gesicht, welches wir nicht sehen möchten. Eines das nur ein schwedisches Streichholz zu erhellen vermag.
weiterlesen
Cie de nuit comme de jour
«La ville» ist ein theatrales Verwirrspiel. Der Zuschauer wird mit Aussagen überschwemmt, die sich gegenseitig aufheben und in Zweifel ziehen. Der Sprache kommt die Funktion einer verhängnisvollen Flut zu, welche nach und nach die Realität der Ereignisse und der Personen erschüttert. Wo beginnt die unkontrollierbare Welt ausserhalb und wo hören die innersten Sehnsüchte auf?
weiterlesen
Compagnie Eponyme
Die Compagnie Eponyme treibt die gegenwärtige Tendenz zum Katastrophenszenario weiter und stellt sich an den Rand des Abgrunds, um etwas über unsere Welt auszusagen. Aus dieser Perspektive zeigt sie uns in «Voir les anges si furieux» ein beunruhigendes, aber auch ironisches und lachhaftes Panorama dessen, was uns täglich umgibt.
weiterlesen
Dorian Rossel
Dorian Rossel beschäftigt sich mit der Liebe und deren Zerbrechlichkeit, dem Sammeln von Sinn und der Rekonstruktion des eigenen Ich. Das Projekt «Libération sexuelle» wird vor allem durch Texte von Jean-Philippe Toussaint inspiriert und läuft am 17. Januar 2008 im Arsenic Lausanne an.
weiterlesen
kraut_produktion
In ihrem expressiven vierteiligen Performance-Projekt «Die Chronisten» setzt sich kraut_produktion ein Jahr lang der Willkür von Echtzeit aus. Ein Selbstversuch mit dem Ziel, aktuelles Existieren in seiner ganzen Tragweite zu erfahren.
weiterlesen
Marielle Pinsard
Im realistischen Bühnenbild eines «salon bobo» inszeniert Marielle Pinsard eine Komödie zum Lachen und zum Weinen über diejenigen, die es schlimm erwischt hat, und uns, vom unerschöpflichen Drang geprägt, uns mit Worten von jeder Schuld zu befreien. Eine weise Posse, in der das schlechte Gewissen die Rolle des im Schrank versteckten Liebhabers übernimmt.
weiterlesen
Phil Hayes / First Cut Production
In «Where Were We» sind reale Räumlichkeiten und Orte der Ausgangspunkt für einen Prozess, der der Frage nachgeht, wie Erinnerung funktioniert, wie Vergessenes erlebt wird und was die Vergangenheit von der Gegenwart unterscheidet. Die Arbeit von Phil Hayes verwendet private und persönliche Erinnerungen.
weiterlesen
schauplatz international
Schauplatz International macht sich mit dem Projekt «Expedition an den Rand der Welt» physisch auf den Weg zum Rand der Welt. Von dort senden sie ihre Botenberichte an die Zuschauer vor Ort. Eine Grenzerfahrung. Methodisch und theoretisch loten Schauplatz International radikal den Theaterbegriff aus – bis zur Abstinenz des Schauspielers.
weiterlesen
Théâtre L.
In seiner Produktion nach Franz Kafka setzt sich das Théâtre L. mit dem Mensch-Sein auseinander. Die Auslotung des Unterschieds zwischen Mensch und Tier wird zur schwindelerregenden Erfahrung – für die DarstellerInnen wie auch für das Publikum.
weiterlesen
Thom Luz
«Tag der hellen Zukunft» handelt vom Warten auf die Zukunft. Thom Luz stellt fest: Menschsein lässt sich nur aushalten im festen Glauben an eine helle Zukunft. Doch wie der Zukunft begegnen?
weiterlesen
Tim Zulauf / KMUProduktionen
«Kultur/Industrie/Spionage » ist ein Theaterprojekt auf den Spuren kulturellen Kapitals, quer durch Räume und Zeiten.
weiterlesen
vroom
Freunde begleiten uns durchs Leben. Manche über kurze Etappen, andere über Jahrzehnte. «Final Lap» zeigt die Freundschaft zweier Männer und untersucht, wie belastbar eine Freundschaft ist: Wie weit geht die Toleranz? Wann bricht der Aktienkurs einer Freundschaft ein? Was braucht es, bis «mann» einen Freund fallen lässt?
weiterlesen