Almösen / Camp der guten Hoffnung

Sieben schreibende Frauen bilden das Berner Autorinnen-Kollektiv Almösen. Im «Camp der guten Hoffnung» bilden sie sich selbst aus – und machen sich Luft im Kampf gegen die Benachteiligung schreibender Frauen; mit Selbstironie, Biss und diskussionswerten Thesen.

Schreibende Frauen werden bei Auszeichnungen von Literaturkommissionen oftmals übergangen. Dem wirkt die Autorinnen-Gruppe entgegen. Im «Camp der guten Hoffnung» stehen die Autorinnen selbst auf der

Wer sind tatsächlich die Todfeinde einer Autorin? Ist es schlicht der Mangel an weiblichen Vorbilder, die Sozialisation oder sind es doch eher die Literatur-Kommissionen, die zwar paritätisch besetzt sind, aber dennoch keine Frauen auszeichnen.

Die Autorinnen wollen auch im wirklichen Leben Akteurinnen sein. Doch das Problem ist vielschichtig, der Feind schwierig zu packen. Noch schlimmer: Es gibt nicht nur einen Feind, sondern mehrere. Und die können ihre Form jederzeit verändern... Aber die Almösen bleiben dran, denn die Show wächst mit der Herausforderung!

Premiere

Schlachthaus Theater Bern, 29. November 2007

Weitere Vorstellungen

  • Schlachthaus Theater Bern, 30. November und 1./2. Dezember 2007
  • FassBühne Schaffhausen, 6./7. Dezember 2007
  • Theater Roxy Birsfelden, 21./22. Dezember 2007
  • Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, 16./17. Mai 2008

Autorinnen: Marina Bolzli, Sandra Forrer, Marianne Freidig, Stefanie Grob, Nicolette Kretz, Sandra Künzi, Susi Stühlinger, Ariane von Graffenried / Regie und Dramaturgie: Lilian Naef / Bühne und Kostüme: Heidy-Jo Wenger / Produktionsleitung: Laura Marrer

Eine Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern und Migros-Kulturprozent