Cie de nuit comme de jour / l’Épreuve du feu

«l’Epreuve du feu» ist ein Schwedisches Streichholz. Wird es angezündet brennt es. Es kann Leid verursachen, produziert aber auch Licht. Es beleuchtet etwas Schreckliches in uns. Ein Gesicht, welches wir nicht sehen möchten. Eines das nur ein schwedisches Streichholz zu erhellen vermag.

Was in «l’Epreuve du feu» hinter verschlossenen Türen extrem ergreifend erzählt wird, ist dies, was man kaum gerne an sich selbst sieht: Die Versuchung des Bösen, der Reiz von Gewalt und Sadismus. Der Schwede Magnus Dahlström schrieb dieses Stück sehr jung, im Alter von 26 Jahren: er macht darin Jagd auf die Wahrheit des Menschen. In der Folge entdeckt man, nicht ohne Entsetzen, sein eigenes Enigma. Acht Schauspielerinnen widmen sich sehr lebendig der gemeinsamen Frage. Denn alles ist inszeniert. Und in Gefahr.

« Je me touche le visage, je pose mes mains comme ça, et c’est comme du caoutchouc – malléable comme de l’argile ou de la matière plastique fondue. Quand je bouge les mains, mon visage change – je fais comme ça et mon visage se transforme. Ça devient quelqu’un d’autre. Puis quelqu’un d’autre encore, différentes personnes. Plusieurs. Puis je remets tout en place et à la fin j’ai de nouveau l’air d’être moi-même. »

Premiere

Centre de Culture ABC La Chaux-de-Fonds: 23. März 2012

Weitere Vorstellungen

  • Centre de Culture ABC La Chaux-de-Fonds, 23.–25. März 2012
  • Théâtre du Grütli Genf, 17.–21. April 2012
  • Arsenic Lausanne, 27. April – 6. Mai 2012

Autor: Magnus Dahlström / Übersetzung aus dem Schwedischen: Terje Sinding / Regie: Guillaume Béguin / Spiel: Fiamma Camesi, Fred Jacot-Guillarmod, Piera Honegger, Joël Maillard, Jean-François Michelet, Marie-Madeleine Pasquier, Anne-Frédérique Rochat, Matteo Zimmermann / Bühnenbild: Sylvie Kleiber, Copeaux d’abord, Thierry Bessire / Technische Leitung und Licht: Dominique Dardant / Regieassistenz: Florence Ineichen / Maske: Sorana Dumitru / Training: Coco / Foto: Catherine Meyer / Video: Radu Zero / Produktion: Laure Chapel, Lili Auderset – Pâquis production / Presse: Pierre-Yves Walder

Eine Koproduktion mit dem Théâtre du Grütli Genf, Centre de Culture ABC La Chaux-de-Fonds, Arsenic Lausanne und Migros-Kulturprozent

Weitere Informationen

www.denuitcommedejour.ch