Théâtre L. / Rapport à une Académie

In seiner Produktion nach Franz Kafka setzt sich das Théâtre L. mit dem Mensch-Sein auseinander. Die Auslotung des Unterschieds zwischen Mensch und Tier wird zur schwindelerregenden Erfahrung – für die DarstellerInnen wie auch für das Publikum.

Ein Affe wird gefangen genommen. Während einer harten Lehre verändert er sich und wird ein Mensch. Seine Verwandlung dauert eine Ewigkeit – oder vielleicht auch nur eine einzige Sekunde.

Was ist nötig, um ein Mensch zu werden? – Das Wissen und das Bewusstsein um die eigene menschliche Existenz? Oder doch nur die Fähigkeit, den anderen nachzuäffen?

Das Théâtre L. nimmt die Zuschauer auf eine Forschungsreise in die Welt zweier Menschen, die isoliert und gefangen in ihren genormten und beschränkten Lebenseinheiten ihre alltäglichen Grundbedürfnisse verrichten. Eine Installation mit beklemmender Nähe und Intensität.

Premiere

Théâtres Pulloff Lausanne, 1. April 2008

Weitere Vorstellungen

  • Théâtres Pulloff Lausanne, bis 20. April 2008
  • Théâtre du Pommier Neuchâtel, 8.–10. Mai 2008
  • Théâtre du Moulin-Neuf Aigle, 23.–25. Mai 2008
  • Petit Théâtre Sion, 30./31. Mai 2008

Regie: Denise Carla Haas / Dramaturgie: Elias Schafroth / Spiel: Valérie Liengme und Yves Jenny / Musik: Mathias Demoulin / Bühne: Denise Carla Haas und Adrien Moretti / Konstruktion: Mario Medana / Kostüme: Tania D'Ambrogio / Licht: Hans Meier / Künstlerische Mitarbeit: Corinne Martin / Produktionsleitung: Line Lantemann

Eine Koproduktion von Théâtre L. mit dem Théâtre du Pommier Neuchâtel und Migros-Kulturprozent

Weitere Informationen

www.theatre-l.ch