Lia von Blarer

«Die Schauspielerei ist für mich eine Suche, in der es um kein Ankommen geht. Meine Figuren den Denkstrukturen des Publikums auszusetzen, ist ein aufregender Prozess, und ich freue mich darüber, wenn verschiedene Assoziationen und Überlegungen angeregt werden.»

Meine Ziele

«Die Schauspielerei ist für mich eine Suche, in der es um kein Ankommen geht. Meine Figuren den Denkstrukturen des Publikums auszusetzen, ist ein aufregender Prozess, und ich freue mich darüber, wenn verschiedene Assoziationen und Überlegungen angeregt werden. Die Neugier und Freude daran, spielerisch zu forschen und Gedanken zu entwickeln, begleiten mich seit meiner Kindheit. Das direkte Interagieren miteinander, sei es im Film oder auf der Bühne, habe ich stets als extrem berührend und bereichernd empfunden. Einmal diesem Gefühl nachgespürt, möchte ich auch im beruflichen Alltag nicht darauf verzichten und immer aufs Ganze gehen.»

Biografie

Von 2015–2017 spielt Lia von Blarer (*1992) die Julie in «norway.today» von Igor Bauersima am Volkstheater Rostock unter der Regie von Sewan Latchinian. Im August 2017 spielt, entwickelt und produziert Lia von Blarer als Teil des Finca Chaos Kollektiv (FCK) den Film «Euch das Paradies».

2018 verbringt von Blarer ein Semester an der école supérieure d’art dramatique in Paris. Dort spielt sie unter der Regie von Clément Bondu am Theater Les Plateaux Sauvages im Stück «Théâtre mort» und bei Cédric Gourmelon «Déjà ça vient, ça se prépare, ça se machine contre nous…» nach «Ödipus» von Seneca.

 

Repertoire

  • Die fette Heidi Klum in «Das Knurren der Milchstraße» von Bonn Park 
  • Marion in «Dantons Tod/Quartett» von Georg Büchner und Heiner Müller
  • Tobias in «Empfindliches Gleichgewicht» von Edward Albee
  • Dornröschen in «Prinzesinnendramen» von Elfriede Jelinek, Eigenarbeit
  • Johanna in «Die Jungfrau von Orleans» von Friedrich Schiller

Auszeichnungen

  • 2017: Studien- und Förderpreis des Migros-Kulturprozent
  • 2016: Studienpreis des Migros-Kulturprozent

Rezensionen

Kontakt

Lia von Blarer
c/o Veronika Grünschlag
Kirschenallee 12b
D–14050 Berlin

liajvb@gmail.com
www.liavonblarer.com

  • 2018: «Théâtre mort»; Regie: Clément Bondu; Les Plateaux Sauvages Paris
  • 2018: «Déjà ça vient, ça se prépare, ça se machine contre nous…»; Regie: Cédric Gourmelon; ESAD Paris
  • 2018: «L1MBO» (Kurzfilm); Regie: Alexander Naumovich; EICAR Paris
  • 2017: «Jehn&John» (Kurzfilm); Regie: Timo Hastenpflug
  • 2017: «Euch das Paradies» (Kurzfilm); Regie: FCK Finca Chaos Kollektiv
  • 2017: «Let Rome in Tiber Melt»; Regie: David Czesienski; Holle Münster (Prinzip Gonzo) Volkstheater HMT Rostock
  • 2017: «3 Schwestern», Regie: Sören Hornung; HMT Rostock
  • 2016: «Sex und Liebe»; Regie: Sewan Latchinian; HMT Rostock
  • 2016: «Asyl-Dialoge» Regie und Buch: Michael Ruf; Peter Weiss Haus Rostock 
  • 2016/17: «RAUSCH»; Regie: Efrat Stempler; HMT Rostock
  • 2016: «Mukita» (Kurzfilm); Regie: J. Grünschlag
  • 2016: «dada soirée»; Regie: Lia J. von Blarer; Grand Hotel Heiligendamm
  • 2015: «JuKa Satire Pilot» (TV); Regie: Thomas Berrar; Arte
  • 2015: «norway.today» von Igor Bauersima; Rolle: Julie; Regie: Sewan Latchinian; Volkstheater Rostock
  • 2014: «Zwischen den Zeiten» (TV); Regie: HansJörg Thurn; ZDF
  • 2014: «Asylmonologe» von Michael Ruf; Rolle: Safiye; Regie: Michael Ruf; Schauwerk Rostock
  • 2013: «Feuchtgebiete» (Kinospielfilm); Regie: David Wnendt; Kino
  • 2013: «Die Gottesanbeterin» von Alejandro Sieveking; Regie: Oliver de la Parra; Theaterhaus Mitte Berlin
  • 2007: «Augen voller Wahnsinn» von Sanne Vogel; Regie: Priska Sager und Lorenz Nufer; Theater Basel